Beton – ein Baustoff mit vergessener Geschichte

Viele denken, Beton sei ein moderner Baustoff, der erst in den letzten Jahrhunderten erfunden wurde. Das stimmt nur zum Teil, Beton ist ein alter Baustoff, der in den letzten Jahrhunderten wiederentdeckt wurde.

Das Wissen um die Mischung aus Kalk, Ziegelmehl oder Puzzolanerde reicht weit zurück. So wurde diese Zusammensetzung vor 14.000 Jahren im Osten der heutigen Türkei genutzt, um Ziegelsteine zu mauern. Die Phönizier vermischten den Mörtel vor 3.000 Jahren mit vulkanischem Gestein. Sie schufen damit ein Material, das sogar unter Wasser aushärtete.

Für die Verwendung von Beton im Altertum sind vor allem die Römer bekannt. Sie erhielten die Kenntnisse und Anwendungstechniken im 3. Jahrhundert vor Christus von den Griechen und führten den Betonbau zur Blüte, dem „Opus Caementitum“. Mit ihm bauten sie in ganz Europa atemberaubende Bauwerke, die zum Teil noch heute zu bestaunen sind. Dazu gehört zum Beispiel die Dachkuppel des Pantheons in Rom: Sie hat einen Durchmesser von rund 43 Metern und wurde aus römischem Beton gefertigt. Weitere Beispiele für den Einsatz dieses Betons sind Thermen, Zisternen, Aquädukte und vieles mehr. Mit dem Untergang des Römischen Reiches geriet auch dieses Verfahren nach und nach in Vergessenheit.

Erst um 1700 wurde der Baustoff wiederentdeckt und dann kontinuierlich weiterentwickelt. Dabei leisteten zwei Engländer Pionierarbeit. Der Maurer Joseph Aspdin brannte 1824 erstmals Ton und Kalk zu Zement – und zwar auf der Halbinsel Portland, weshalb man heute noch von Portland-Zement spricht. 1844 brannte Isaac Charles Johnson die Ausgangsstoffe Ton und Kalk bei höheren Temperaturen bis zum Schmelzpunkt. Damit entwickelte er ein Bindemittel, das den Baustoff der Römer sogar noch übertraf, weil es deutlich schneller aushärtet. Bereits fünf Jahre später, 1849, stabilisierte der französische Gärtner Joseph Monier Blumenkübel, indem er ein Stahlgeflecht in den Beton integrierte. Das Moniereisen war geboren, womit der Beton nicht nur Druck-, sondern auch Zugkräfte aufnehmen kann. Dadurch waren alle Voraussetzungen dafür erfüllt, dass er für das Bauwesen verwendet werden konnte.

Seit dieser Zeit wurde der Beton kontinuierlich verbessert. Es wurden neue Betonrezepturen entworfen, die genau auf die Anforderungen abgestimmt sind. Es wurden neue Zemente entwickelt, wie zum Beispiel der Weißzement, der dank seinem geringen Eisenanteil strahlend hell ist. Oder es wurden andere Produkte verwendet, um den Beton vor Rissen zu schützen, wie zum Beispiel Kunststofffasern. Inzwischen gibt es sehr verschiedene Betone auf dem Markt, was die Herstellung von Betonmöbeln erleichtert. Denn in der Regel ist der Beton auf der Baustelle nicht vergleichbar mit dem, der für die Möbelherstellung verwendet wird. Für Stützen und Hochhäuser ist in der Regel eine hohe Tragkraft gefordert, bei Betonmöbeln muss sich das Material angenehm anfühlen. Überzeugen Sie sich selbst, welche Handschmeichler unsere Betonarbeitsplatten, -waschbecken und Kaminverkleidungen sind.

Weitere Informationen zum Baustoff Beton finden Sie unter:

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